Provenzalische Weihnachtsbräuche

Advents und Weihnachtszeit in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur

Traditionsgemäß dauert die weihnachtliche Zeit, “Fêtes calendales” genannt, in der Provence 40 Tage. Es ist eine in der provenzalischen Kultur besonders verhaftete Festperiode. Sie beginnt am Tag der Heiligen Barbara (4. Dezember) und endet an Mariä Lichtmess (2. Februar).

Überall in den Städten und Dörfern werden Krippenspiele aufgeführt, aber auch die Rituale der Hirten sind Teil der Gottesdienste am 24. Dezember. An Heiligabend vereinen sich Familie und Freunde am Tisch, wo ein schlichtes, doch reichhaltiges Mahl, “Gros Souper”, serviert wird, das mit dreizehn Desserts endet. Die an Mariä Lichtmess abgebaute Weihnachtskrippe beendet die Festperiode. Es ist der Tag der Reinigung der Muttergottes und des “wiederkehrenden Lichts”.

In der Gastronomie spielt die Weihnachtszeit ebenfalls eine wichtige Rolle. “Réveillons”, die festlichen Mahlzeiten, gehören in den Restaurants zu den Höhepunkten des Jahres. Außerdem bieten bekannte Chefköche spezielle Kochkurse in reizvoller Umgebung.

Die Weihnachtsbräuche in der Region Provence-Alpes-Côte d‘Azur sind untrennbar mit der provenzalischen Kultur verbunden und eine gute Gelegenheit die Ursprünglichkeit dieses Landes kennen zu lernen.

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